Interview mit ArtNight: Aimie-Sarah Henze und David Neisinger

Interview mit ArtNight: Aimie-Sarah Henze und David Neisinger

Für unsere Interview-Serie haben wir heute ein Interview mit Aimie-Sarah Henze und David Neisinger von ArtNight. Die Fragen und Antworten finden sich anbei.

ArtNight

Stelle bitte deine / eure Idee und Team vor.

Wir sind Aimie-Sarah Henze und David Neisinger – die Gründer und Geschäftsführer von ArtNight. Wir wohnen und arbeiten in Berlin und haben inzwischen ein Team von 6 Mitarbeitern!

Wie bist du / seid ihr auf die Idee gekommen und was ist das Besondere daran?

Bei ArtNight geht es darum, Menschen zusammenzubringen um gemeinsam kreativ zu sein! Wir haben ein Netzwerk an professionellen Künstlern in derzeit 20 Städten, die in immer unterschiedlichen Bars und Restaurants ArtNights durchführen: Das heißt unsere Gäste kommen zusammen, werden angeleitet ihr eigenes Bild nach einem bestimmten Thema zu malen, lernen sich kennen, tauschen sich aus. Uns geht es darum, die Leute abends weg von den digitalen Geräten zu bringen und einfach einen spaßigen Feierabend zu genießen! Inzwischen haben wir unsere Veranstaltungen auch auf Firmen für Teambuilding-Events und besondere Ereignisse wie zum Beispiel Junggesellenabschiede oder Geburtstage erweitert.

Welche Entwicklung hast du / habt ihr bisher genommen und was ist dein / euer bisher größter Erfolg?

Wir haben in Berlin gestartet und sind inzwischen quer durch die Republik expandiert-  das ist ein tolles Gefühl! Außerdem motiviert jeden Tag das Feedback sowohl der Künstler als auch der Kunden, auch das sind jeden Tag Erfolgserlebnisse.

Welche Schwierigkeiten oder Hindernisse sind dir / euch bisher begegnet und wie bzw. mit welcher Hilfe habt ihr diese lösen können?

Wir haben “gebootstrapped”. Das hat zu der Herausforderung geführt, dass wir ohne viel Marketingbudget unsere Bekanntheit steigern mussten, um relativ schnell erste Umsätze einzufahren, um uns weiterzuentwickeln. Die Kommunikation von etwas, dass es in der Form noch gar nicht gibt und die Aufmerksamkeit dafür zu erlangen, war eine große Herausforderung! Gelöst haben wir dies einfach dadurch, dass wir auf allen Kanälen -von Twitter über Instagram, bis Facebook, SEO und Google Adwords- sehr stark gearbeitet haben und letztlich davon profitieren, dass die Bilderwelten, die auf den ArtNights entstanden, die Menschen auf uns aufmerksam gemacht haben. Je mehr Veranstaltungen wir dann ausgerichtet haben, desto stärker wurde neben dem viralen Effekt auch die Mund-zu-Mund Propaganda: Empfehlungen sind immer noch das beste Marketing!

Was sind die nächsten Schritte und was habt ihr für die Zukunft geplant?

Wir möchten erst einmal in noch mehr Städte überall in Deutschland expandieren, bevor wir auch die DACH-Region in den Angriff nehmen. Zudem soll es neben dem Malen auch weitere Eventangebote geben. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!

Verfolgt ihr bestimmte Prinzipien, eine besondere Philosophie oder setzt ihr interessante Techniken bei euch im Startup ein und wenn ja, welche?

Wir haben unser Start-up sehr “lean” aufgebaut: Das heißt wir haben unser Veranstaltungskonzept erst im Kleinen, jedoch direkt “live” getestet, haben das Angebot dann ständig optimiert und sind mit dem Produkt gewachsen!

Frida Kahlo-Artnight

Welche Tipps oder Erfahrungen kannst du / könnt ihr anderen Existenzgründern weitergeben?

Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen. Von Anfang an jedoch ein gutes Netzwerk aufzubauen, um sich externen Rat und eventuell sogar gleich zu Beginn Mentoren an Bord zu holen. Schließlich hat sich die MVP-Strategie für uns sehr bewährt und wir würden empfehlen, das Produkt von Anfang an nah am Kunden zu entwickelt: Es ist besser, als monatelang vor sich hin zu schustern und dann zu merken, dass es am Markt gar nicht ankommt!

 

Wir danken Aimie-Sarah Henze und David Neisinger von ArtNight für die ehrlichen Antworten! Wenn ihr auch an einem Interview interessiert seid, dann könnt ihr euch auf unserer Seite zur Startup Präsentation informieren.

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