ESCP Europe gründet Jean-Baptiste Say Institut für Entrepreneurship

ESCP Europe gründet Jean-Baptiste Say Institut für Entrepreneurship

Die ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin feiert das 10-jährige Jubiläum des Lehrstuhls für Entrepreneurship. Mehr als 50 Professoren, Wissenschaftler und Praktiker forschen hier inzwischen zu den Themen unternehmerisches Mindset, unternehmerische Methoden und Innovationsprozesse sowie Kontexte für unternehmerisches Handeln. Eingebunden war die Jubiläumsfeier in das jährlich stattfindende Entrepreneurship Festival. In diesem Rahmen wurde am 16. November auch das Jean Baptiste Say Institut gegründet, das künftig alle Aktivitäten der verschiedenen Standorte bündelt und zusammenfasst. Mit der Namensgebung ‚Jean Baptiste Say‘ erinnert die ESCP Europe an den Ökonomen und Initiator, der 1819 die Business School mitgegründet hat. Zugleich gilt Say, als einer der Ersten, die den Begriff Entrepreneurship geprägt haben.

“Mit der Umbenennung des Lehrstuhls für Entrepreneurship – vormals ChairEEEE – verbindet die ESCP Europe die Tradition als älteste Wirtschaftshochschule der Welt mit einer zukunftsfähigen Ausbildung“, erklärt Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Europe Berlin. „Wir bereiten künftige Manager darauf vor, in globalen, dynamischen und vor allem unsicheren Märkten unternehmerische Initiative zu ergreifen. Ziel ist es immer, die konzeptionellen und unternehmerischen Fähigkeiten der Absolventen zu entwickeln und zu stärken. Dies kann sich einerseits in der Praxis darauf beziehen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Andererseits kann es darum gehen, Veränderungen und Transformationen in bestehenden Unternehmen zu bewirken“, ergänzt René Mauer, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der ESCP Europe Berlin.

Entrepreneurship & Innovation an der ESCP Europe studieren

Entrepreneurship ist schon lange fester Bestandteil der Managementausbildung an der ESCP Europe: In der „Option E – Entrepreneurial Immersion“, haben die Studierenden des Master in Management Programms die Möglichkeit im zweiten Studienjahr den Schwerpunkt Entrepreneurship zu wählen. Seit kurzem bietet die ESCP Europe Berlin den Master in Entrepreneurship & Sustainable Innovation sowie den Master in Strategy & Digital Business an, bei dem der Schwerpunkt in den Hauptfächern ebenfalls auf dem Thema Entrepreneurship liegt. Beide Masterprogramme starten im Herbst 2018.
Im Bereich der Executive Education unterstützt die U-School – the Entrepreneurial Acceleration Programme – in Zusammenarbeit mit erfahrenen Unternehmern die Teilnehmenden bei der Entwicklung eines unternehmerischen Mindsets, bei der Umsetzung ihrer Projektvorhaben anhand neuer Geschäftsmodelle und bei der unternehmerischen Entwicklung ihrer Unternehmen und Organisationen. Der Executive Master in Digital Innovation and Entrepreneurial Leadership geht noch einen Schritt weiter und ermöglicht auch den Abschluss als Master of Science.

Mit der Blue Factory zum Startup

Im Rahmen der Blue Factory, dem Start-Up Inkubator der ESCP Europe, werden jährlich bis zu 150 Projekte von der Idee bis zur Gründung begleitet. Darüber hinaus bietet die Blue Factory auch den Teilnehmenden aller Studiengänge Raum für kreativen Austausch und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Projektideen bis hin zur Unternehmensgründung.

Entrepreneurship Festival @ ESCP Europe

Das Entrepreneurship Festival ist ein hochschulweites Event, das zeitgleich auch in London, Madrid, Paris und Turin stattfand. Mehr als 2.500 Besucher widmeten sich der aktuellen Fragestellung, wie wir morgen leben und arbeiten werden. Zudem stellten Studierende unterschiedliche Businessmodelle und Projekte für digitale Innovationen vor. Am Paris Campus gab es eine Art ‚Schiedsgericht‘, das der Frage ‚Will the Entrepreneur kill the Manager?‘ nachging.
Das Entrepreneurship Festival wurde 2009 vom Lehrstuhl für Entrepreneurship & Innovation in Paris (ChairEEEE) ins Leben gerufen, verbunden mit einem einzigartigen Konzept: Besuchern und externen Teilnehmenden die Möglichkeit zu bieten, in die Welt des Unternehmertums einzutauchen, sich zu beteiligen und im Rahmen von Workshops und Projekten selbst für einen Tag zum Entrepreneur zu werden und dadurch auch Impulse für den eigenen beruflichen Kontext zu erhalten.

Über die ESCP Europe

Die ESCP Europe, die weltweit älteste Wirtschaftshochschule (est. 1819), mit ihrem seit 1973 bestehenden Multi-Campus Modell in Berlin, London, Madrid, Paris, Turin und Warschau “lebt” und fördert aktiv den europäischen Gedanken. Heute hat die ESCP Europe rund 4.600 Studierende und 5.000 Executives aus mehr als 100 Nationen an ihren sechs europäischen Standorten. Die ESCP Europe Berlin ist als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt und bundesweit die erste Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen – AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS) – ausgezeichnet wurde. Sie gehört damit zu dem einen Prozent aller Business Schools weltweit, die die so genannte „Triple Crown“ erhalten hat. Weitere Informationen zur ESCP Europe Business School Berlin: www.escpeurope.eu/de

SIGNAL IDUNA startet neue Marke signals und eröffnet Open Studios in Berlin

SIGNAL IDUNA startet neue Marke signals und eröffnet Open Studios in Berlin

Die SIGNAL IDUNA Gruppe, einer der führenden Service-Versicherer in Deutschland, startet heute mit ihrer neuen Marke signals. Zeitgleich startet das erste signals „Angebot“ in Berlin: Am 27. Oktober eröffnen die signals Open Studios direkt am Nordbahnhof in Mitte. Sowohl die Marke als auch die Open Studios sind Teil der zukünftigen Strategie des Konzerns, das Kerngeschäft zu stärken und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Unter der Leitung von Johannes Rath, Chief Digital Officer der SIGNAL IDUNA Gruppe, soll signals dafür sorgen, dass das Versicherungsunternehmen neue Geschäftsmodelle und mögliche Partnerunternehmen in Zukunft schneller identifizieren kann. Zudem wird signals dabei helfen, digitale Transformationsprozesse im Konzern zu beschleunigen.

„Man muss die Digitalisierung als große Chance begreifen, Vorhandenes zu optimieren und Neues zu erschließen“, so Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe. „Um in Zukunft im Markt bestehen zu können, müssen kundenzentrierte Produkte einfacher, schneller und innovativer entwickelt werden. Genau das wollen wir mit den signals Open Studios erreichen.“

Die neue Marke signals soll die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und digitaler Services aktiv vorantreiben. Um diesen Ansatz operativ umzusetzen, eröffnen in Berlin die signals Open Studios. Auf über 500 Quadratmetern bietet signals Start-Ups, Innovatoren und Entrepreneuren aus verschiedensten Branchen ein Umfeld, um ihre Expertise zu bündeln, digitale Plattformen aufzubauen und gemeinsam komplett neue Märkte zu kreieren. Direkt am Nordbahnhof in Berlin-Mitte gelegen, bieten die signals Open Studios Raum und Möglichkeiten für gemeinsames Arbeiten, neue Ansätze und interdisziplinäre Teams. Sie sind so offen, wie es der Name sagt: Co-Creation, Open Innovation und Customer Centricity sind hier mehr als Buzzwords, sie sollen gelebte Realität werden.

„Unsere Welt besteht zunehmend aus Signalen: Smartphones, Autos, Kühlschränke, Uhren, Bankkarten senden Signale. Und schlussendlich senden auch wir Menschen ständig Signale. In den signals Open Studios wollen wir diese Signale empfangen, interpretieren und verarbeiten. Die Open Studios werden so Beschleuniger und Katalysator gleichermaßen. Sie helfen bei der Kreation von neuen Ideen, können aber auch als Instrument genutzt werden, um Vorhandenes zu challengen und mithilfe unserer Tools, unseres Netzwerkes und unseres Marktwissens besser zu machen“, sagt Johannes Rath, der seit Anfang des Jahres als CDO auch für die Planung und Umsetzung der konzernweiten digitalen Agenda der SIGNAL IDUNA verantwortlich ist.

signals befindet sich an der Schnittstelle von Kreativität, Tech und Kollaboration. Die signals Open Studios sind ein erstes Angebot der neuen, zukunftsgerichteten Marke. Weitere Ansätze befinden sich bereits in Planung und werden zeitnah folgen.

Über signals

signals ist die neue, digitale Marke der SIGNAL IDUNA Gruppe und wird aus der Einheit des Chief Digital Officers gesteuert. signals bietet Start-ups und Technologieunternehmen ein exklusives Umfeld, um neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services zur Marktreife zu bringen. Die signals Open Studios in Berlin, in denen interdisziplinäre Teams neue Märkte entwickeln, sind ein erstes Angebot von signals. Sie sind mehr als der nächste Innovationhub – sie sollen zeigen, wie man in Zukunft interdisziplinär und kollaborativ arbeiten sollte. Mehr Informationen auf hellosignals.com.

Nach GroKo-Frust folgt Jamaika-Chance: Deutsche Unternehmer drängen auf politische Unterstützung bei Wachstum

Nach GroKo-Frust folgt Jamaika-Chance: Deutsche Unternehmer drängen auf politische Unterstützung bei Wachstum

Die Bundestagswahl 2017 ist Geschichte und Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet ab 18. Oktober zu Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Regierungskoalition. Alle Zeichen stehen dabei auf Jamaika – vorausgesetzt, Union, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen einigen sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm. Für die Geschäftsführer deutscher kleiner und Kleinstunternehmen* sind laut einer Befragung von Funding Circle (www.fundingcircle.de) die politischen Prioritäten klar verteilt: Die Verbesserung des Zugangs zu Krediten ist für sie weiterhin ein großes Sorgenthema und zählt in ihren Augen zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung. Nach Bildung & Ausbildung (50 Prozent) und Steuern (49 Prozent) sehen die Unternehmer Firmenfinanzierung als den politischen Themenbereich mit dem größten Verbesserungsbedarf in der kommenden Legislaturperiode (43 Prozent).

Sorgenthema Unternehmensfinanzierung: Kapitalzugang für Mehrheit unter GroKo verschlechtert

Die befragten Unternehmer untermauern diese Einschätzung mit besorgniserregenden Aussagen: Ganze 56 Prozent konstatieren, dass sich ihr Zugang zu Finanzierung im Laufe der letzten vier Jahre verschlechtert hat. Allein im Zeitraum von Juni bis August konnte jeder Vierte eine geplante Investition nicht umsetzen, da es an der nötigen Finanzierungsmöglichkeit mangelte (25 Prozent). Dementsprechend unterstützt eine große Mehrheit der Befragten eine politisch geförderte Zugangserleichterung zu Kapital für Unternehmen und fordert mehr staatliche Investitionen in KMU-Finanzierung (je 84 Prozent).

Thorsten Seeger, Geschäftsführer Deutschland bei Funding Circle: „Unsere Befragungsergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass der traditionelle Finanzsektor eine klaffende Versorgungslücke hinterlässt – vor allem im Segment der kleinen und Kleinstunternehmen. Zum Beispiel berichten auch laut KfW** mehr als ein Viertel der Kleinunternehmer hierzulande von zunehmenden Schwierigkeiten beim Zugang zu Fremdkapital im letzten Jahr.“

„Unsere Unternehmerbefragung verdeutlicht einmal mehr, dass die Unterfinanzierung bereits einen kritischen Schwellenwert, das Problem politisch aber noch lange nicht den angemessenen Stellenwert erreicht hat. Wir wollen dazu beitragen, dass sich diese Situation in der kommenden Legislaturperiode ändert.“
„Indem wir Unternehmen über unseren Online-Marktplatz unbürokratisch Zugang zu erschwinglicher und flexibler Finanzierung ermöglichen, schließt Funding Circle die entstandene Kreditlücke und trägt zur finanziellen Inklusion bei. Private und institutionelle Investitionen in KMU-Finanzierung fördern folglich die Unabhängigkeit der Unternehmer vom klassischen Kapitalmarkt – und sind damit auch ein direkter Beitrag zu Investitionen, Wirtschaftswachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen.“

Mehr Umsatz, mehr Arbeitsplätze: Optimismus für die Zeit nach der Wahl

Bei der Frage danach, welche Parteien sich am besten um die Interessen deutscher KMU kümmern, liegt bei den befragten Geschäftsführern die Jamaika-Koalition (70,3 Prozent) deutlich vor der GroKo (46,5 Prozent). Das Vertrauen vor allem in Union und FDP als KMU-Fürsprecher ist groß: 43 Prozent glauben daran, dass sich das Ergebnis der Bundestagswahl positiv auf die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland auswirken wird – nur knapp jeder Fünfte erwartet eine Verschlechterung (20 Prozent).

Ergebnisse der Frage “Welche Partei kümmert sich in Ihren Augen am besten um die Bedürfnisse von KMU?”

Forsa Sonntags-
frage vom 13.9.
Differenz
CDU / CSU 38,1% 37% 1,1
SPD 8,4% 23% -14,6
Bündnis 90 / Die Grünen 1,7% 8% -6,3
Die Linke 4,8% 10% -5,2
FDP 30,5% 8% 22,5
AfD 8,1% 9% -0,9
Sonstige / Ich weiß nicht. 8,4% 5% 3,4

Auch rein wirtschaftlich herrscht unter den Unternehmern des Landes weitgehend optimistische Stimmung: 58 Prozent rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem Umsatzanstieg und 48 Prozent planen, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen – laut Selbstauskunft im Schnitt 4,6 pro wachsendem Unternehmen über denselben Zeitraum. Mehr als jeder Dritte hat noch vor Ende dieses Kalenderjahres Investitionspläne (36 Prozent). Mit seinem Marktplatz für Unternehmensfinanzierung bietet Funding Circle eine Alternative zum Bankkredit, der deutsche KMU dabei unterstützt, möglichst viele dieser Vorhaben umzusetzen.

Ausführliche Ergebnisse der Umfrage sind unter folgendem Link einzusehen: https://www.fundingcircle.com/de/unternehmerbefragung-bundestagswahl-ergebnisse.

  • Unternehmensdefinitionen: Als KMU definiert werden alle Unternehmen, in denen weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind und deren Jahresumsatz einen Schwellenwert von 50 Mio. Euro nicht überschreitet. Als Kleinstunternehmen gelten dabei alle Unternehmen, in denen weniger als 10 Beschäftigte tätig sind und deren Jahresumsatz unter 2 Mio. Euro liegt. Kleine Unternehmen sind all jene, die weniger als 50 tätige Personen umfassen und deren Jahresumsatz weniger als 10 Mio. Euro beträgt. Kleine und Kleinstunternehmen machen laut statistischem Jahrbuch 2016 (http://bit.ly/2wtaSPX) 96,3 Prozent der deutschen Unternehmen aus.

** KfW Unternehmensbefragung 2017 (Juli 2017). Definition „kleine Unternehmen“ im Rahmen dieser Studie: <1 Mio. Euro Umsatz.

Zur Befragung: Funding Circle hat zwischen 1. und 10. September 2017 379 Geschäftsführer kleiner und Kleinstunternehmen (branchenunspezifisch, im Schnitt 20 Mitarbeiter) in einem Online-Panel zu ihrer Stimmung und ihren Erwartungen an die bevorstehende Bundestagswahl am 24. September befragt.

Über Funding Circle

Funding Circle (www.fundingcircle.de) ist der weltweit führende Marktplatz für Unternehmensfinanzierung. Seit seiner Gründung 2010 hat das Unternehmen Kredite im Wert von insgesamt mehr als 3,3 Milliarden Euro an 32.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vermittelt. Über 69.000 private Anleger sowie Finanzinstitutionen (wie z. B. die KfW, die Europäische Investitionsbank und die British Business Bank) haben diese über die Funding Circle Plattform mit Kapital unterstützt und so rund 80.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Das Deutschlandgeschäft von Funding Circle wird vom Berliner Team mit umfassender Finanz- und Tech-Expertise unter der Leitung von Thorsten Seeger (ehem. Barclays und Lloyds Banking Group) geführt. Funding Circle hat seinen Hauptsitz in London (Großbritannien) und operiert zudem in den USA sowie den Niederlanden. [Stand: Juli 2017]

Über Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung

KMU haben es in Deutschland zunehmend schwer, über Banken, Volksbanken und Sparkassen Zugang zu Fremdkapital zu bekommen. Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung wie Funding Circle sind die zuverlässige Alternative, die diese Versorgungslücke füllt. Auf seiner Plattform vermittelt Funding Circle zwischen 5.000 und 250.000 Euro pro Wachstums- und Innovationsvorhaben kreditwürdiger KMU. Und das schnell, unbürokratisch und flexibel: Das Finanzierungsangebot erhalten Unternehmer innerhalb von 48 Stunden, die Auszahlung erfolgt für gewöhnlich in sieben Tagen und eine vorzeitige Tilgung ist jederzeit gebührenfrei möglich. Privatpersonen und institutionellen Anlegern bieten Investitionen in Unternehmenskredite Zugang zu einer stabilen Geldanlage mit attraktiven Renditemöglichkeiten – und leisten schon ab 100 Euro einen wertvollen Beitrag zur lokalen Wirtschaft.

LeanIX sichert sich Platz im Microsoft Accelerator-Programm

LeanIX sichert sich Platz im Microsoft Accelerator-Programm

Seit dem gestrigen Montag ist LeanIX Teil des Accelerator-Programms des Softwarekonzerns Microsoft und zählt somit zu den wenigen auserwählten Unternehmen, die in den kommenden Monaten speziell gefördert werden. Das Start-up wurde 2012 gegründet und hilft mit seiner Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendung für Enterprise Architecture Management (EAM) Unternehmen bei der Modernisierung ihrer IT.

Um junge Start-ups zu fördern, leistet sich der Software-Riese Microsoft ein spezielles Accelerator-Programm in Berlin. Seit 2013 werden regelmäßig weltweit Jungunternehmer zu einem viermonatigen Programm eingeladen. In diesem Jahr hat Microsoft sein Förderprogramm komplett neu ausgerichtet. Erstmals werden zehn bereits etablierte Tech-Start-ups teilnehmen, die bereits erste Finanzierungsrunden abgeschlossen haben. Mit dabei: LeanIX aus Bonn.

“Wir sind stolz, Teil dieses außergewöhnlichen Programms und des weltweiten Microsoft-Netzwerkes zu sein. Es bestätigt unsere bisherige Arbeit und wird uns nicht nur helfen, unser Business weiterhin zu skalieren, sondern auch unsere Expansion auf dem US-amerikanischen Markt voranzutreiben“, so André Christ, Gründer und Co-CEO von LeanIX.

Microsoft hilft jungen Unternehmen vor allem bei der Skalierung ihres Geschäftsmodells. Monetäre Unterstützung erhalten die Start-ups jedoch nicht. Stattdessen fokussiert sich der Accelerator auf die Weitergabe von Wissen. Mit Hilfe von Seminaren, Coachings und Workshops erhalten die ausgewählten Start-ups Tipps zu Themen wie Technologie, Design, Business Development, Marketing und HR – sowie den Zugang zu hochkarätigen Partnern und Kunden.

Ausgewählte Start-ups des Microsoft Accelerator-Programms haben zudem die Möglichkeit, Entwicklungs- und Vertriebsmitarbeiter des Software-Giganten in Redmond, Washington zu treffen. „Wir bieten Gründern mit einem ausgereiften Geschäftsmodell die Möglichkeit, ihr Business zu skalieren, neue Kunden und nationale wie internationale Märkte zu erschließen und den nächsten Schritt hin zum skalierenden Unternehmen zu meistern“, sagt Iskender Dirik, Managing Director des Microsoft Accelerator Berlin.

Über LeanIX

LeanIX hilft Unternehmen zu digitalen Marktführern in ihrer Branche zu werden. Die Software-as-a-Service-Lösung ermöglicht es Unternehmen, bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen, wie sie ihre IT-Architektur kontinuierlich optimieren können. LeanIX liefert die notwendige umfassende Transparenz, um die Komplexität der IT-Landschaft zu reduzieren, sorgt für Konformität bezüglich Standards und ermöglicht Wachstum durch Einsatz neuester Technologie. Mehr als 80 namhafte Unternehmen aller Branchen wie Adidas, DHL, Merck, Vodafone und Zalando vertrauen auf LeanIX. Gegründet wurde LeanIX 2012 von Jörg Beyer und André Christ. Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Bonn mit einer Niederlassung in Boston, USA. Unterstützt wird LeanIX von einem breiten Partnernetzwerk in Europa, Australien und Amerika.

Mehr Informationen über LeanIX finden Sie unter www.leanix.net oder @leanix_net auf Twitter.

ottonova – erste digitale Krankenvollversicherung Deutschlands – launcht offiziell

ottonova – erste digitale Krankenvollversicherung Deutschlands – launcht offiziell

Deutschlands erste komplett digitale Krankenvollversicherung   ottonova startet heute. Auf den Tag 134 Jahre nach Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes von Otto von Bismarck sorgt ottonova dafür, dass sich die Vorteile der Digitalisierung auch in der Versicherungsbranche durchsetzen.

Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung und einem gründlichen Genehmigungsverfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), fällt heute der Startschuss für den Vertriebsstart bei ottonova. Mit ottonova handelt es sich um die erste Neugründung einer Krankenvollversicherung seit über 17 Jahren. Dabei fungiert das in München ansässige Unternehmen als eigener Risikoträger – ein Novum in der deutschen InsurTech-Landschaft.

Bisher konnte ottonova rund 40 Millionen Euro Investorenkapital einsammeln. In einer aktuellen Serie-C-Finanzierungsrunde stellte u.a. die Debeka (Deutschlands größte private Krankenversicherung) 10 Millionen Euro für das InsurTech-Unternehmen bereit. Die bereits existierenden Geldgeber Holtzbrinck Ventures, Vorwerk Ventures, Tengelmann Ventures, BtoV und STS Ventures haben ebenfalls alle in der Runde mitgezogen.

„Wir freuen uns, dass wir solche starken Partner für ottonova gewinnen konnten, die unsere Vision einer zeitgemäßen und zukunftsweisenden Art der Krankenversicherung teilen“, sagt Roman Rittweger, Gründer und Chief Executive Officer von ottonova.

Die App als „digitaler Gesundheitspartner“

Mit der ottonova-App stehen alle Informationen rund um die Versicherung und die eigene Gesundheit auf einen Blick zur Verfügung. Mit Hilfe der integrierten „Concierge“-Funktion können sich Versicherte zum Beispiel medizinisch beraten oder Arzttermine vereinbaren lassen – ganz einfach per Chat oder Telefon, rund um die Uhr. Ebenso ist das Hochladen von Rechnungen und Dokumenten möglich, welche sofort analysiert werden. So werden u. a. Rückerstattungen innerhalb weniger Minuten sowie eine lücken- und papierlose Dokumentation gewährleistet. Weitere Features folgen in Kürze.

„Die Tatsache, dass wir eine komplett neue IT-Landschaft ohne Altlasten geschaffen haben, erlaubt uns eine agile Weiterentwicklung des Angebots und schnelle Innovationszyklen“, sagt Frank Birzle, Gründer und Chief Technology Officer von ottonova.

Verständlichkeit der komplexen Versicherungsmaterie

Der Kunde ist mit ottonova in der Lage, sich mittels transparenten und verständlichen Informationen, an allen Kontaktpunkten problemlos über das komplexe Thema der Krankenversicherung zu informieren. „Hierzu stellen wir ein ‚Lebensrechner‘-Tool auf unserer Website zur Verfügung“, kündigt Rittweger an und erklärt: „Hiermit kann man anhand persönlicher Angaben, wie zum Beispiel Einkommen oder Anzahl der Kinder, die eigenen Ausgaben für die Krankenversicherung je nach Lebensverlauf berechnen und bekommt parallel Vergleichswerte der gesetzlichen Krankenversicherung aufgezeigt. Viele Variablen lassen sich zudem eigens konfigurieren, so dass eine Prüfung verschiedener individueller Szenarien möglich ist und eine fundierte Entscheidung getroffen werden kann.“

Auf einen klassischen Maklervertrieb verzichtet ottonova komplett. Stattdessen kann der Kunde seinen Antrag flexibel, schnell und unabhängig online stellen –  wann und wo immer er möchte. Versicherungsexperten stehen per Chat oder telefonisch zur Verfügung, um Hilfestellung zu leisten.

Zwei Tarife

Zu Beginn bietet ottonova zwei Tarife an. „Wir haben die Auswahl bewusst begrenzt, um die Entscheidung für den Kunden einfach zu halten. Beide Tarife bieten Leistungen auf Höchstniveau und wurden von der Assekurata, der führenden Rating-Agentur für Versicherungsprodukte, mit Bestnoten bewertet“, erklärt Rittweger.

Der „Business Class“-Tarif richtet sich mit dem sogenannten Primärarztprinzip an Kunden, die sich einen zentralen Ansprechpartner in Gesundheitsfragen an ihrer Seite wünschen und denen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig ist. Der Primärarzt kann ein selbstgewählter Haus-, Allgemein-, Kinder-, Frauen-, Nerven- oder Notarzt sein und unterstützt den Versicherten bei der Auswahl der richtigen Therapie und der richtigen Fachärzte. „Wer sich für den ‚Business Class‘-Tarif entscheidet, kann auch den Concierge als Primärarzt nutzen, so dass man per App direkt eine Facharztempfehlung bekommt.“, stellt Rittweger klar.

Der „First Class“-Tarif ermöglicht den direkten Weg zum Facharzt und bietet einen noch umfassenderen Premium-Schutz, wie zum Beispiel das Einbettzimmer bei Krankenhausaufenthalten oder höhere Zahlungen bei Privatkliniken.

Beworben werden beide Tarife ab sofort mit dem Claim „Upgrade Your Health“.

Über ottonova

ottonova ist die erste komplett digitale Krankenvollversicherung Deutschlands. ottonova ist auch das erste Angebot dieser Art in Europa. Namentlich angelehnt an den Erfinder der Krankenversicherung, Otto von Bismarck, treibt ottonova die Digitalisierung der Versicherungs- und Gesundheitsbranche voran. Es ist das erste InsurTech-Unternehmen in Deutschland, das als eigenständiger Risikoträger aktiv wird und zudem die erste PKV-Neugründung seit über 17 Jahren. Durch eine eigens entwickelte App, die den Nutzern als „persönlicher Gesundheitspartner“ dient, wird eine junge und digital-affine Zielgruppe angesprochen. Die Gründer von ottonova sind Dr. med. Roman Rittweger (CEO, Mediziner & MBA), Frank Birzle (CTO, Informatiker) und Sebastian Scheerer (CDO, Designer), der Unternehmenssitz ist in München. Weitere Informationen unter www.ottonova.de.

Doctena erhält Gütesiegel des DIQP für sehr gute Servicequalität

Doctena erhält Gütesiegel des DIQP für sehr gute Servicequalität

Europas führende Plattform für die Onlinebuchung von Arztterminen Doctena hat im Rahmen einer Zertifizierung für geprüfte Servicequalität bewiesen, herausragenden Service zu bieten und wurde vom DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) mit der Note sehr gut ausgezeichnet. Patrick Kersten, CEO von Doctena Luxemburg und Geschäftsführer Dr. Ron Lehnert von Doctena Germany wurde jetzt offiziell der Zertifizierungsbericht des DIQP übergeben.

Dabei zeigt sich, das Doctena im Rahmen einer Kundenbefragung bei seinen Ärzten und bei den durchgeführten Servicetests wirklich durchgehend mit sehr guten Leistungen im Bereich der Servicequalität überzeugte. Bei den durchgeführten Mysterytests (Servicetests) hat Doctena einen Spitzenwert von 96,90% erzielt. „Es ist nicht alltäglich das ein Unternehmen so hervorragend abschneidet wie Doctena“, sagt Monika Monegel, Vorstand des DIQP. „Wir freuen uns sehr und gratulieren zu dieser sehr guten Leistung“. Auch im durchgeführten Managementgespräch konnte das Unternehmen überzeugen. Thomas Kopecky, der als zertifizierter Consultant der Recruiting 40Plus GmbH das Audit durchführte sagt, „Man merkt die Leidenschaft und das Engagement der Unternehmensleitung welches auch ursächlich war für das sehr gute Ergebnis“

Das Gütesiegel für „Geprüfte Servicequalität (DIQP)“ beinhaltet im Rahmen der Zertifizierung auch die Leistung einer Unternehmensberatung und unterscheidet sich damit ganz deutlich von anderen Anbietern. Die Zertifizierung ist der Einstieg in einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung für Unternehmen. Dr. Ron Lehnert, Geschäftsführer Doctena Deutschland: „Für uns von Doctena stehen die Kundenzufriedenheit und Nutzerfreundlichkeit unserer Plattform an erster Stelle. Deshalb freuen wir uns sehr über die Zertifizierung mit dem Gütesiegel für ‚Geprüfte Servicequalität’. Dass wir dabei eine sehr gute Gesamtbewertung erhalten haben, sehen wir als großes Kompliment an unsere Arbeit. Das ausgezeichnete Ergebnis zeigt, dass wir mit der Digitalisierung von Arztterminen und doctena.de auf dem richtigen Weg sind. Das ist für uns jedoch kein Grund, uns auszuruhen. Wir werden auch in Zukunft weiter an unserem Angebot arbeiten, um unseren Kunden den besten Service bieten zu können.”

Das DIQP setzt auf eine hochwertige Prüfung und hat deshalb ein vier Säulenmodell entwickelt. Dabei gibt es eine Trennung von Siegelgeber (DIQP e.V.), Siegelnehmer (Doctena), zertifizierter Consultant (Recruiting 40Plus GmbH) und Zertifizierungsgesellschaft (Qcert Zertifizierung). Diese Trennung sichert eine Minimierung von Interessenskonflikten und wird von Verbrauchern geschätzt.

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