E-commerce Berlin Expo 2019: CALL FOR PAPERS – Wähle die Speaker!

E-commerce Berlin Expo 2019: CALL FOR PAPERS – Wähle die Speaker!

Die E-Commerce Berlin Expo findet zum vierten Mal am 19. Februar 2019 im STATION Berlin statt. Türen öffnen um 10 Uhr und schließen um 18 Uhr. Die jährliche Veranstaltung ist eine der führenden Events im E-commerce Raum Berlins mit vergangenen Teilnehmern wie Google, Otto Group und Alibaba Group. Im vergangenen September haben mehr als 250 Speaker ihre Präsentationen für den Call For Papers Contest der E-commerce Berlin Expo 2019 eingereicht. Nun dürfen Sie wählen und entscheiden, wer am 20. Februar 2019 im STATION auf der Bühne stehen soll.

Zum vierten Mal kehrt die Expo in Deutschlands Hauptstadt zurück. Dieses Mal werden 150 Aussteller und 40 Speaker vertreten sein, erwartet werden mehr als 5000 Besucher. Auf 4 Bühnen werden Speaker die aktuellsten Trends und Innovationen des E-commerce Sektors präsentieren.

Der Call For Papers Contest erlaubt es dem Publikum selbst zu bestimmen, welche Themen und Speaker sie sehen möchten. In den vergangenen Monaten wurden mehr als 250 Präsentationsvorschläge in 8 verschiedenen Kategorien eingereicht. Unter den Kategorien sind Website Conversion Rate, Marketing in E-commerce, E-logistics, International Expansion, E-payments, Online Store Case Study, IT for E-commerce und New Developments in E-commerce.

Bis Sonntag, den 21. Oktober 2018, kann die Öffentlichkeit eine Stimme pro Kategorie abgeben, um letztendlich die Gewinner zu wählen. Speaker mit der höchsten Anzahl von Stimmen, gewinnen einen Platz in der E-commerce Berlin Expo 2019 Agenda. “Wir sind überwältigt, dass so viele Unternehmen sich beworben haben. Das zeigt uns, dass unsere Veranstaltung in die richtige Richtung geht. Unser Kurs war von Anfang an darauf ausgerichtet, eine Veranstaltung für Onlineshopvertreter zu organisieren. Eine Veranstaltung, die es ermöglicht, Problemfelder und Lösungen mit der Community zu teilen. Das unsere

Zuschauer/Besucher die Agenda mitgestalten können, ist für uns von höchster Relevanz. Da das eCommerce-Business eine ständiges Wechselbad der Gefühle ist, fühlen wir, dass unser Call for Papers Wettbewerb die perfekte Plattform darstellt, um den gegenseitigen Austausch zu fördern.” – Lucas Zarna, Director of Sales der E-commere Berlin Expo.

Stimme hier ab (Das Abstimmen ist gebührenfrei. Ein Facebook Account ist erforderlich)

Die Veranstaltung ist seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2016 zur größten E-commerce Veranstaltung Berlins gewachsen. Die Expo bietet eine exzellente Bühne für Fachleute der Branche, um die neusten Trends der E-commerce Welt zu teilen. Weitere Infos findest du unter E-Commerce Berlin Expo 2019. Für weitere Fragen wenden Sie sich an PR-Manager, Charlene Pham.

DIE HÖHLE DER LÖWEN – Open Pitch Call 2019

DIE HÖHLE DER LÖWEN – Open Pitch Call 2019

„Die Höhle der Löwen“ startet in eine neue Staffel. Seid dabei und nutzt Eure Chance auf den Deal Eures Lebens!

Auch 2019 treten Erfinder und junge Unternehmer in Deutschlands erfolgreichster Gründer-Show vor fünf Investoren, mit deren Hilfe aus Ideen große Firmen werden können. Vor laufender Kamera gilt es die Löwen zu überzeugen, in das eigene Business zu investieren und es gemeinsam zum Erfolg zu führen.

Ihr habt die Chance Euer Business persönlich bei uns vorzustellen. Sie laden ein zum OPEN PITCH CALL

am 29. Oktober 2018
im Work Inn Hafen
Mallinckrodtstr. 320
44147 Dortmund
10:00 – 18:00 Uhr

am 06. November 2018
rent24 Berlin
Oberwallstr. 6
10117 Berlin
10:00 – 18:00 Uhr

am 21. November 2018
Mindspace München-Stachus
Herzogspitalstr. 24
80331 München
10:00 – 18:00 Uhr

am 11. Dezember 2018
Mindspace Hamburg
Rödingsmarkt 9
20459 Hamburg
10:00 – 18:00 Uhr

Hier habt Ihr die Möglichkeit Euer Business/Euer Produkt in einem bis zu 3-minütigen Pitch vorzustellen – so wie Ihr es in der Show vor den Löwen präsentieren würdet. Stellt Euch anschließend noch auf ein paar kurze Rückfragen ein. Dieser Pitch wird aufgezeichnet und intern für den Auswahlprozess genutzt. Kommt gut vorbereitet und begeistert ! Bitte seht davon ab, Businesspläne oder Powerpoint-Präsentationen mitzubringen, über Produkte und Anschauungsmaterial wird sich aber natürlich gefreut.

Bringt bitte ausreichend Wartezeit mit – wer eine weitere Anreise hat oder zeitlich eingeschränkt ist, hat zudem die Möglichkeit sich im Vorfeld schon ein Zeitfenster zuteilen zu lassen. Schreibt dazu bitte eine Mail mit einer kurzen Vorstellung von Euch und Eurem Produkt, sowie der Casting-ID, falls bereits vorhanden, an: openpitchcall@sonypictures-tv.de Bitte denkt daran, im Betreff Euren Wunschort anzugeben. Eine Voranmeldung ist jeweils bis 3 Tage vor dem entsprechenden Termin möglich.

Alle, die spontan und ohne Anmeldung vorbeikommen möchten sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen. Weitere Infos zu unserem Open Pitch Call könnt Ihr auf unserer Website finden: sonypictures-tv.de/de/open-pitch-call

Das Team von „Die Höhle der Löwen“ freut sich auf Euch!

Direkt von der Uni weg ein Unternehmen gründen – ein Überblick

Direkt von der Uni weg ein Unternehmen gründen – ein Überblick

Unternehmerisches Wissen und die für eine Unternehmensgründung nötigen Kompetenzen werden an deutschen Universitäten nicht standardmäßig vermittelt. Einerseits. Andererseits finden diejenigen, die sich weichlich dafür interessieren, auch die entsprechenden Kurse und Seminare. Denn die sind zwar nicht Bestandteil des normalen Curriculums, werden aber dennoch angeboten. Nur: Was lernt man da überhaupt? Und was muss man beachten, wenn man ein Unternehmen gründen will? (more…)

Interview mit Maximilian Both von Wechselpilot

Interview mit Maximilian Both von Wechselpilot

Einmal anmelden und immer im besten Strom- und Gastarif sein? Möglich ist das mit Wechselpilot, einem Startup aus Hamburg. Das folgende Interview wurde mit einem der Gründer von Wechselpilot – Maximilian Both – geführt und gibt einige interessante Einblicke in die Gründung und die Zeit danach.

Wie ist die Idee entstanden und wann?

An den genauen Zeitpunkt können wir uns nicht erinnern. Grundsätzlich ist es so, dass wir uns bei unserem Arbeitgeber kennen gelernt haben, wir waren lange im Stromhandel, in der Energiewelt tätig.

Unsere Freunde haben uns häufig kontaktiert: „Hey, ich hab da mal ne Frage, es gibt so viele Stromanbieter, welchen soll ich denn nehmen?“, diese Standardfrage tauchte immer wieder auf. Für uns war das recht klar: Such dir einen aus, einen guten Preis kriegst du sowieso, wenn du ein bisschen vergleichst, und wichtig ist: Jedes Jahr wechseln. Davon waren die Meisten aber schon überfordert bzw. hatten keine Lust, sich darum zu kümmern. Und so haben wir beide dann gesagt: Lass uns ein kleines Programm bauen, das sich darum kümmert, die Verträge regelmäßig zu wechseln. Und daraus ist Wechselpilot tatsächlich entstanden. Ich glaube, die Idee bzw. den ersten Prototypen hatten wir 2016. Anfang 2016 haben wir mit der Idee herumgespielt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon ein eigenes Unternehmen, wir haben Handelsalgorithmen für größere Energieversorger programmiert. Die Sache hat dann erstaunlich gut funktioniert, es kamen immer mehr Freunde auf uns zu und haben gefragt, ob wir sie nicht eintragen könnten. Letztes Jahr (2017) sind wir schließlich produktiv herangegangen und haben es nicht nur für Freunde, sondern auch für fremde zur Eintragung geöffnet.

Und dann wurde es immer größer?

Ende 2016 konnten wir mehrere Business-Angel davon überzeugen, eine Investition zu tätigen, damit wir die Prozesse so aufbauen konnten, dass sie für Fremde nutzbar sind. Jan und ich sind beide Physiker, wir haben ein ziemlich gutes prozessuales Verständnis würde ich sagen, Zahlen liegen uns.

Marketing allerdings war nicht unser Kerngebiet, hier hilft uns als Business-Angel Nicki Stadlmaier. Er ist CEO von Stylight in München und kümmert sich dort um das Thema Online Marketing. Er hat uns dabei geholfen, die ersten Google Kampagnen aufzusetzen und uns gezeigt, wie verschiedene Dinge funktionieren. Er kümmert sich auch jetzt noch für uns darum. So konnten wir produktiv starten.

Das vergangene Jahr lief recht erfolgreich, wir hatten stetigen Kundenzuwachs und haben uns zum Ende des Jahres entschieden, das Projekt in Vollzeit zu betreiben und Mitarbeiter einzustellen. Zunächst haben wir durch eine Finanzierungsrunde getestet, ob wir Interessenten finden, die das Projekt unterstützen wollen. Geklappt hat es mit einer Gruppe aus Frankfurt, die uns helfen wollte und an die Idee geglaubt hat. Ende letzten Jahres war die Finanzierungsrunde abgeschlossen und dieses Jahr werden wir zeigen, dass wir der beständig steigenden Kundenzahl gewachsen sind.

War die erste Idee gleich das perfekte Endprodukt, oder hattet ihr einen längeren Findungsprozess, wie es aussehen soll?

Das Produkt an sich war uns immer klar, aber alle Feinheiten gleich zu Beginn genau zu definieren ist unmöglich. Das ergibt sich mit der Zeit. Ein großes Thema war: Was ist die genaue Zielgruppe? Wir hatten an junge, innovative Menschen gedacht, die schlicht keine Lust haben, sich selbst um ihren Stromtarif zu kümmern – es hat sich aber herausgestellt, dass diese Vorstellung nicht ganz der genauen Zielgruppe entsprach. Die Nutzer sind eher etwas älter und kennen sich nicht gut mit dem Internet aus. Dementsprechend muss man sein Produkt anpassen. Ich habe neulich ein Zitat gelesen: „Wenn man wartet, bis man das beste Produkt hat, dann hat man zu lange gewartet“. Ich glaube, keiner von uns hat heute noch die Zeit, ein Produkt komplett zu Ende zu denken und es dann erst auf den Markt zu bringen. Dann gibt’s schon zu viele Leute, die ein Konkurrenzprodukt entwickelt haben.

Zusammenfassend gesprochen hatten wir zwar eine Idee, was wir bauen wollen, aber so wie es jetzt geworden ist, haben wir es uns am Anfang wahrscheinlich nicht vorgestellt.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Ausarbeitung des passenden Geschäftsmodells. Uns war es wichtig, den Kunden absolut in den Mittelpunkt zu stellen. Was ist das Beste für den Kunden? Wie können wir das im Geschäftsmodell sicherstellen?

Es gibt Mitbewerber, die den Dienst gratis anbieten und sich über Provisionen von Stromversorgern finanzieren, was aus unserer Sicht überhaupt keinen Sinn macht.

Ich würde niemandem eine Blankovollmacht geben und mich darauf verlassen, dass der Anbieter in meinem Sinne handelt und den günstigsten Tarif raussucht, wenn die Finanzierung von der anderen Seite sichergestellt wird. Jedes Geschäftsmodell hat auch den Zweck Geld zu verdienen – er würde demzufolge immer den Anbieter auswählen, der ihm die höchste Provision zahlt, weil es egal ist, was beim Kunden ankommt. Bei uns ist das anders, wir verdienen ausschließlich, wenn der Kunde auch wirklich von dem profitiert, was wir getan haben- wir bekommen 20% der Einsparung.

In unserem Geschäftsmodell ist somit verankert, dass wir immer das Beste für den Kunden tun. Das war von Anfang an klar.

Was war in der Gründungsphase problematisch und wer oder was hat euch geholfen, diese Probleme zu überwinden? Ihr hattet ja bereits Erfahrung.

Was auf jeden Fall geholfen hat: Dass wir zu zweit waren. Mit jemandem zu zweit zu gründen, mit dem man die Idee zum tausendsten Mal durchgehen und die letzten Feinheiten besprechen kann, ist meiner Meinung nach das Wichtigste gewesen.

Eine Schwierigkeit am Anfang war, dass es viel mehr zu tun gab, als zwei Leute erledigen können. Besonders hilfreich waren an dieser Stelle unsere Business-Angel, die uns nicht nur finanziell, sondern auch mit Rat und Tat unterstützt haben. Zeitweise haben sie in der Aufbauphase tatsächlich mitgearbeitet. Das war auf jeden Fall wichtig. Ein anderes Thema ist, sich Leute zu suchen, mit denen man zusammenarbeiten kann, zum Beispiel für das Design. Das war wirklich schwierig – externe Leute zu finden, mit denen es funktioniert. Dabei ist man im Vorteil, wenn man vorher schon einmal gegründet hat, weil man ggf. schon Kontakte hat oder gute Agenturen kennt. Dadurch spart man sich eine Menge Zeit und auch Nerven.

Wen könnte man denn fragen, wenn man noch keine Erfahrung hat, welche Strategien gibt es, an gute Leute zu kommen?

Persönliches Netzwerk nutzen, die Augen offen halten. Wir haben zum Beispiel unseren Frontend Entwickler gefunden, weil er unter einen Post von uns, der von einem Freund geshared wurde, kommentiert hat: „Was ist’n das für ‘ne hässliche Internetseite!“ Über meinen Freund konnte ich herausfinden, wer der Typ ist, und es stellte sich heraus: Er macht Websites. Also haben wir ihn eingeladen und arbeiten jetzt schon seit einigen Jahren super erfolgreich zusammen.

Es sind immer die Zufälle. Es macht keinen Sinn, eine Website zu nennen, auf der sich Entwickler vorstellen – dann sind gleich wieder ganz viele drauf, weil jeder den Kunden sucht. Aber die Leute, die gut sind, müssen ihre Kunden nicht suchen, die haben sie schon.

Zur Finanzierung: Wurde das Projekt komplett fremdfinanziert oder gab es auch Eigenkapital?

Wir haben zu Beginn viel gebootstrapped, um den Prototypen hinzukriegen, also eigenes Geld investiert. Andere Teile wurden aus der bestehenden Firma querfinanziert, weil wir dort viel entwickelt und die Codes im neuen Projekt verwendet haben. Im nächsten Schritt haben wir uns bewusst dazu entschlossen, Investoren zu suchen. Mit einem einfachen Hintergrund: Wenn wir keine finden, ist unser Geschäftsmodell vielleicht auch nicht so super, wie wir glauben.

Wir haben somit weitestgehend fremdfinanziert. Den Eigenanteil haben wir eingebracht, um zu zeigen, dass wir voll dahinterstehen.

Wie viele Klinken musstet ihr putzen? War das schwierig?

Unsere andere Firma wurde komplett selbst finanziert, dadurch hatten wir nicht viel Kontakt zu Investoren. Ein paar hatten wir schon angefragt, aber bei Investoren anzurufen ist ziemlich schwer, es kommt nicht viel dabei rum. Wir hatten mal wieder Glück, weil wir die richtige Partei getroffen haben – Vertragsmanager – das passte sehr gut ins Portfolio. Wir mussten nicht so viele Klinken putzen.

Das Umfeld von B2C ist schwierig. Wir geben ziemlich viel Geld unter anderem bei Google aus, was bei Investoren grade nicht besonders beliebt ist. Das ist nicht der Bereich, wo alle Geld hingeben. Genauso wie E-Commerce, das ist auch nicht mehr beliebt. Es gibt Innenbereiche, in die jeder investieren möchte- dazu zählten wir jedoch nicht. Aber ich glaube unser Geschäftsmodell hat jeden, der wirklich hineingeschaut hat, relativ schnell überzeugt.

Ist Hamburg eine gute Stadt zum Gründen? Wird man beraten, findet man Hilfe?

Wir arbeiten viel mit der HASPA zusammen. Das funktioniert wahnsinnig gut, ich finde es toll. Wir haben vorher in Berlin unsere Firma gegründet und mit der Bank dort hat das längst nicht so gut funktioniert. Sonst haben wir nicht wirklich viel genutzt, InnoRampUp zum Beispiel, das hat nicht zu uns gepasst. Meine Frau ist Hamburgerin, deshalb sind wir ursprünglich hierhergekommen. Es gibt viele Veranstaltungen für Startups, wir hatten keine Probleme Kontakte zu knüpfen- grundsätzlich super.

Welchen Ratschlag würdest du Leuten geben, die daran denken, ein Startup zu gründen?

Auf jeden Fall den richtigen Partner finden. Als Jan und ich damals den ersten Gesellschaftsvertrag unterschrieben haben warnte uns der Notar: „Ihr wisst, dass ihr grade euren Ehevertrag unterschreibt?“ Und genau so ist es. Man verbringt extrem viel Zeit mit dem anderen. Ich telefoniere wahrscheinlich mit Jan mehr als mit meiner Frau. Man sollte sich jemanden suchen mit dem man „in guten wie in schlechten Zeiten“ die richtige Kultur pflegt, mit dem man gut diskutieren kann und der nicht groß nachtragend ist. Es passieren einfach Sachen und dann muss man durch dick und dünn.

Zweiter Tipp: Manche Sachen einfach mal machen. Man muss nicht alles bis zum Ende durch analysieren. Viele Sachen kriegt man nur durch Testing raus. Ein bisschen Naivität gehört dazu. Es gibt eben Risiken und die muss man leider testen. Nicht zu lange warten, einfach machen.

Und drittens: Man muss genug Zeit mitbringen. Wenn man angestellt ist, hat man viel aktive Arbeitszeit. Wenn man Selbstständig ist, teilt sich die Arbeitszeit in „aktive“ und „inaktive“. Das bedeutet, man hat wahrscheinlich die besten Einfälle nachts im Bett, wenn man nicht schlafen kann. Dafür kann man sich die aktive Arbeitszeit einteilen. Man kann mittags mal länger Lunchmeeting halten, aber nacharbeiten muss man es trotzdem. Insgesamt ist die Arbeitszeit viel länger als bei einem Angestellten. Es gibt viele, die sagen: „Wow, toll, du hast deine Idee umgesetzt, und kannst deine Zeit jetzt total flexibel einteilen“ – aber ich glaube, für jemanden, der etwas sucht, wo er möglichst weniger arbeiten muss – für den ist selbstständig sein eher nichts. Gründen macht natürlich auch Spaß! Aber wer nur gründet, um schnell reich zu werden… Passiert auch manchmal – wird aber schwer.

Man hat eben nicht nur mehr Freiheiten, sondern auch mehr Verantwortung- und neue Sorgen?

Ja klar, man hat Sorgen! Beim Startup gründen brennt es überall und man muss immer versuchen, sich eine Roadmap zu erstellen und die knallhart durchzuziehen. Dein neuer Chef ist dann deine Verantwortung, du arbeitest sehr viel mehr und es lässt dich nicht los, selbst wenn du im Urlaub bist.

Eure Gründung lief parallel dazu, dass ihr Vollzeit Selbstständig in eurer anderen Firma gearbeitet habt, richtig?

Ja, wir waren selbstständig in der anderen Firma. Damit hatten wir sehr viel Glück. Wir haben dem Arbeitgeber, bei dem wir ursprünglich zusammen angestellt waren, davon erzählt, dass wir gerne etwas Eigenes gründen würden. Unsere Idee drehte sich um vollautomatisierten Stromhandel. Wir konnten aus der Firma ausscheiden und haben unseren Arbeitgeber direkt als ersten Kunden mitgenommen. Wir hatten nicht viel Risiko, mussten nicht viel investieren außer Zeit und einen Laptop, das war’s – wir hatten keine hohen Finanzierungskosten. In diesem Betrieb konnten wir vieles automatisieren und somit war nebenbei genug Zeit, um etwas Anderes zu gründen.

Was sind deine Schlussworte?

Wir wollen DER Ansprechpartner für alles rund um deine Energieverträge sein. Wir sind so tief aus dem Energiebereich, dass wir die Tricks von den Anbietern und Vergleichsportalen sehr gut kennen und entsprechend reagieren können. Mit Sicherheit mehr als jeder, der sich nur einmal im Jahr damit beschäftigt.

 

Das Interview wurde geführt von der Online Marketing Agentur Startup Studio aus Hamburg.

Intelligente Reiseaccessoires für GründerInnen

Intelligente Reiseaccessoires für GründerInnen

Wer immer unterwegs ist und dabei dauerhaft erreichbar sein muss, muss seinen Lebensalltag so smart und effizient gestalten wie nur möglich. Wir haben untersucht, welche Komponenten für einen Produkteinkauf essentiell sind und welche smarten Helfer derzeit mit genau diesen Lösungen den Markt erobern.

Worauf besonders junge GründerInnen beim Produkteinkauf achten, kann man unter anderem am Wandel des e-Commerce Marktes hin zum Virtual Commerce (V-commerce) sehen. V-commerce oder auch Digitally Native Vertical Brand (DNVB) Unternehmen sind genau die, die ihren Kunden zeitsparendes Onlineshopping gewährleisten und zusätzlich ein luxuriöses aber erschwingliches Lifestyle Produkt schaffen, welches emotional und Content geladen ist. Die big Player sind derzeit Marken wie Caspar, Warby Parker und Horizn Studios. Sie alle setzen auf starke Markenbildung und umgehen dabei den ‘Mittelmann’. So entsteht zwischen Bestellung und Lieferung eine Zeitspanne von wenigen Stunden und ein ‘dabei sein’ Gefühl, dank sehr guter Social Media Kommunikation.

Deutschlandweit erobern Horizn Studios mit ihrem smarten Cabin Trolley den V-commerce Markt als DNVB Unternehmen. Das Angebot trifft einen Nerv – in erster Linie, den der „urbanen Nomaden“, des ‘Worcantioners’ und des Entrepreneurs, die trendbewusst unterwegs sein wollen und idealerweise ihre Smartphones währenddessen aufladen wollen. Mit dem Sympathiebonus des frischen Players bietet Horizn Studios seiner kosmopolitischen Zielgruppe eine Lifestylelösung, die sich vom Wettbewerb alleinstellend unterscheidet. Die Ansprache erfolgt, den Mediengewohnheiten der ‘jungen, kreativen’ entsprechend, über soziale Kanäle, vor allem Facebook und Instagram, eingekaufte Opinion Leader beglaubigen die Authentizität.

Der Bestseller ist der Cabin – Trolley: der Lifestyle Koffer vereint hochwertiges Design mit modernster Technologie. Ein Smart Travel Produkt mit vielen nützlichen Features. Der Koffer verfügt über ein integriertes Ladegerät und wird so zur rollenden Powerbank. Über zwei USB-Anschlüsse können Reisende ihr Smartphone oder Tablet einfach und unkompliziert am Koffer aufladen. Zudem macht der smarte Rollkoffer Schluss mit verlorenem Gepäck. Über ein GPS-Tracking System ist der Aufenthalt des Gepäckstücks via App jederzeit nachvolllziehbar. Zudem kann der Aufenthaltsradius des Gepäckstücks festgelegt werden. Sobald der Reisende sich vom Koffer entfernt, wird sofort via App Alarm ausgelöst.

Zudem haben Horizn Studios bereits 2018 zwei weitere Produkte auf den Markt gebracht. Passend zum Cabin – Trolley sind nun auch der urbane Backpack und der Horizn Travel Hoodie erhältlich. Nachhaltige Performance Materialien treffen hier auf minimalistisches Design. Der Gion-Rucksack ist nicht nur für alle Herausforderungen im City Alltag, sondern auch für den modernen Reisenden designed und entwickelt. Dabei wird er vollständig aus veganen HighTech Materialien hergestellt. Besonders die Produktionsweise der Materialien sehr besonders, denn dieser wird aus recyceltem Kaffeesatz produziert. Materialien aus  Kaffeesatz sind zum einen nachhaltig aber zum anderen auch wasserabweisend und Geruchsresistent.

Ist das der erste Schritt in Richtung veganer Tech-Koffer?

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